Eine Online-Fortbildungsreihe vom BLGS und dem Projekt Neksa+
In ihrer Masterarbeit beschäftigte sich die Referentin mit der Frage, welche Rolle Lehrbücher im Hebammenstudium für die (Re-)Produktion und Reflexion rassistischer Wissensordnungen spielen. Im Rahmen einer qualitativen Studie wurden Hebammen zu ihren Erfahrungen mit und Wahrnehmungen von Lehrbüchern im Studium befragt. Dabei wurde untersucht, wie unterschiedliche Körper, Lebensrealitäten und Perspektiven in Lehrbüchern repräsentiert werden, welche Leerstellen und problematischen Darstellungen wahrgenommen werden
und welche Bedeutung dies für das Studium / die Ausbildung angehender Hebammen hat. Darüber hinaus wurden Anforderungen an eine rassismuskritische Gestaltung von Lehrbüchern herausgearbeitet. In der Diskussion gleichen wir unsere Erfahrungen mit den Befunden ab und diskutieren, welche Konsequenzen wir daraus ziehen können.
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