Wissensangebot

 

Ausbildungsabbrüche

Problemen in der Ausbildung wirksam begegnen und Ausbil­dungs­ab­brüche vermeiden

Kosten­freie Beratungs- und Unter­stüt­zungs­an­gebote für Ausbil­dungs­in­ter­es­sierte, Auszu­bil­dende, Pflege­schulen und Ausbil­dungs­träger:

  • Ombuds­stelle der Pflege­aus­bildung Berlin: Die Ombuds­stelle dient als zentrale Beratungs- und Anlauf­stelle für Auszu­bil­dende und auch Träger der prakti­schen Ausbildung bei Problemen und Konflikten in der Pflege­aus­bildung. Sie dient zur Beilegung von Strei­tig­keiten und Unter­stützung bei Schwie­rig­keiten.
  • ARRIVO Berlin: Das Projekt umfasst ein 6-monatiges kosten­loses Programm zur Berufs­ori­en­tierung in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Soziales. Ziel ist es, die Teilneh­menden beim Übergang in Ausbildung oder Arbeit zu unter­stützen, z.B. durch indivi­du­elles Coaching und Beratung, Fachsprach­kurse für die Tätigkeit im Bereich Gesundheit & Soziales und berufs­prak­tische Erprobung (Praktika, Hospi­ta­tionen). Die Teilnahme ist möglich für alle Menschen mit Flucht­er­fahrung, inter­na­tio­naler Famili­en­ge­schichte und/oder anderen Erfah­rungen und Eigen­schaften, die zu einem erschwerten Zugang zum Bildungs­system und Arbeits­markt führen.
  • Assis­tierte Ausbildung (AsA): Die Assis­tierte Ausbildung (AsA) ist ein kosten­loses Förder­pro­gramm der Bundes­agentur für Arbeit. Auszu­bil­dende werden von Ausbildungsbegleiter:innen dabei unter­stützt, eine Ausbildung zu finden oder die Ausbildung abzuschließen. Ausbildungsbegleiter:innen organi­sieren zum Beispiel Nachhil­fe­stunden oder helfen den Auszu­bil­denden, Probleme im Betrieb zu lösen.
  • Ausbil­dungs­brücke: Ein Projekt im Rahmen des Landes­pro­gramms Mentoring. Das Projekt „Ausbil­dungs­brücke“ vermittelt und begleitet Mentorate zwischen abbruch­ge­fähr­deten Auszu­bil­denden und ehren­amtlich tätigen Mento­rinnen und Mentoren. Ehren­amt­liche geben ihre Berufs- und Lebens­er­fahrung, ihr Wissen sowie ihre persön­lichen Netzwerke in einer 1:1-Begleitung an Auszu­bil­dende weiter. Konti­nu­ier­liche Begleitung, Workshops und Austausch­formate fördern das persön­liche Wachstum aller Betei­ligten. Ziel ist es, die im Verlauf der Ausbildung auftre­tenden Heraus­for­de­rungen im Tandem zu bearbeiten, sodass die Ausbildung erfolg­reich abgeschlossen wird. Zugangs­vor­aus­setzung ist ein laufender Ausbil­dungs­vertrag und freie Plätze.
  • Beratung Bildung & Beruf: Die Beratung Bildung & Beruf berät und infor­miert zu Lernbe­din­gungen, -voraus­set­zungen und Lernformen in der Aus- und Weiter­bildung sowie zum „Lernen lernen“, zum Online-Lernen und zur Entwicklung von Lernstra­tegien.
  • Fachbe­ratung für beruf­liche Quali­fi­zierung Gesundheit, Pflege und Soziales: Das Team der Fachbe­ratung unter­stützt bei allen Fragen der beruf­lichen (Neu-/Um-)Orientierung in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Soziales. (Aus-)Bildungsinteressierte erhalten umfas­sende Infor­ma­tionen zu verschie­densten Wegen zum Berufs­ab­schluss, zu Ausbil­dungs­vor­aus­set­zungen, -bedin­gungen und -inhalten, zu Weiter­bil­dungs- und Querein­stiegs­mög­lich­keiten sowie zu Möglich­keiten der Anerkennung auslän­di­scher Berufs­ab­schlüsse.
  • Beratungs­stellen für Allein­er­zie­hende: Allein­er­zie­hende Auszu­bil­dende erhalten Unter­stützung bei den Berliner Beratungs­stellen für Allein­er­zie­hende, die in allen zwölf Berliner Bezirken zu finden sind. Hier können Themen wie Kinder­be­treuung, finan­zielle Unter­stützung, Wohnen, Bildung und recht­liche Fragen mit Exper­tinnen besprochen werden. Auch in Trennungs­pro­zessen können die Exper­tinnen beratend zur Seite stehen.
  • Berlinovo: Bei Berlinovo können Auszu­bil­dende nach für sie passenden und bezahl­baren Wohnungen suchen.
  • EMSA – Erfolg mit Sprache und Abschluss: Das Team von EMSA berät Migran­tinnen und Migranten mehrsprachig und indivi­duell zu allen Fragen rund um das Thema Berufs­ab­schluss.
  • Fachstelle LSBTI* Geflüchtete: Unter­stützung bei vielen Fragen die das Leben als schwuler oder bisexu­eller Mann, lesbische Frau, trans- oder inter­ge­schlecht­licher Mensch mit sich bringt. U.a. bei Fragen zur Gesundheit, Drogen und Alkohol, Alter, Identität und Coming Out, Sozial­recht oder Anti-Diskri­mi­nierung. Beratung in unter­schied­lichen Sprachen. 
  • Fehler­kul­tur/­Pflege-CIRS: Mitar­bei­tende in der profes­sio­nellen Langzeit­pflege können anonym kritische Ereig­nisse berichten und erhalten pflege­fach­liche Empfeh­lungen zum Vorgehen und zur Prävention.
  • Jugend­be­rufs­agentur: Die Jugend­be­rufs­agentur unter­stützt junge Menschen ausbil­dungs­be­gleitend bei Problemen in der Schule oder im Betrieb sowie im Umgang mit Schulden, Mobbing, Sucht und Stress. 
  • Kontakt- und Beratungs­stelle für Geflüchtete und Migrant:innen: Beratung zu Asyl und Aufenthalt sowie ein Netzwerk “Deutsch­kurse für alle” mit kosten­losen Kursan­ge­boten.
  • Landes­pro­gramm Mentoring: Das vom Berliner Senat geför­derte Landes­pro­gramm Mentoring verbindet Auszu­bil­dende mit erfah­renen Mentor:innen. Die Auszu­bil­denden erhalten indivi­duelle Unter­stützung bei Heraus­for­de­rungen rund um ihre Ausbildung. Auf der Website gibt es einen Überblick über die verfüg­baren Plätze an neun verschie­denen Stand­orten in Berlin.
  • MoKiS – (Mobiler Kinder­be­treuungs-Service): Auszu­bil­dende mit Kindern können über MoKiS ergän­zende Kinder­be­treuung erhalten, wenn ihre Arbeits­zeiten außerhalb der Öffnungs­zeiten der regulären Kinder­be­treuung in Kita oder Hort der Grund­schule liegen. Die ergän­zende Kinder­be­treuung ist für Eltern mit Kita-Kindern (komplett) und Schul­kindern der ersten drei Grund­schul­jahre kostenfrei.
  • PSU-HELPLINE: Die Hotline bietet kostenfrei, vertraulich, anonym und deutsch­landweit kolle­giale Beratung für alle Mitar­bei­tenden im Gesund­heits­wesen an bei beson­deren Belas­tungs­si­tua­tionen und schwer­wie­genden Ereig­nissen.
  • Schul­den­in­sol­venz­be­ratung: Eine Schul­den­in­sol­venz­be­ratung unter­stützt auch Auszu­bil­dende bei finan­zi­ellen Schwie­rig­keiten. Neben einem Erklär­video findet man auf der Website eine Karte mit allen öffentlich geför­derten, gemein­nüt­zigen Schuldner- und Insol­venz­be­ra­tungs­stellen in Berlin.
  • SOZIALES BERLIN: Die Plattform SOZIALES BERLIN bündelt soziale Begeg­nungs-, Beratungs- und Unter­stüt­zungs­an­gebote aus ganz Berlin. Über die Suchfunktion finden Sie das passende Angebot für sich.
  • überaus: Die Fachstelle „überaus“ des Bundes­in­stituts für Berufs­bildung (BIBB) beschäftigt sich mit einer Lebens­phase mit beson­deren Risiken, aber auch beson­deren Chancen: die Übergänge in Ausbildung und Beruf. Dabei geht es um einen umfas­senden Ansatz von Inklusion, also die Verwirk­li­chung gesell­schaft­licher Teilhabe auch in der beruf­lichen Bildung.
  • VerAplus: Das vom Bundes­mi­nis­terium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geför­derte Programm VerAplus verbindet Auszu­bil­dende, denen die Ausbildung schwer­fällt, mit ehren­amt­lichen Fachleuten im Ruhestand. Die Mentor:innen unter­stützen indivi­duell bei Problemen in der Schule und im Betrieb sowie bei Prüfungs­angst und Prüfungs­stress.
  • Willkom­mens­zentrum: Mehrspra­chige Infor­ma­tionen zu Arbeits­rechten, Deutsch­kursen, Wohnungs­suche usw. erhalten Auszu­bil­dende beim Berliner Willkom­mens­zentrum.
  • Zweifellos – Finde deinen Weg: Die Initiative „Zweifellos – Finde deinen Weg“ ist die erste digitale Anlauf­stelle für Menschen, die Studi­en­zweifel in sich tragen oder ihr Studium bereits abgebrochen haben.

Die Koordi­nie­rungs­stelle Netzwerk Pflege­aus­bildung Schleswig-Holstein hat in ihrer Infothek einen Leitfaden zur Vermeidung von Ausbil­dungs­ab­brüchen in der Pflege­aus­bildung verlinkt, der im Rahmen einer Bache­lor­arbeit an der MSH Medical School Hamburg entstanden ist.

Das Bundes­in­stitut für Berufs­bildung (BIBB) hat folgende Handrei­chungen zum Thema veröf­fent­licht, die das Konzept vom „Haus der guten Ausbildung“ sowie Grund­lagen zur Entwicklung eigener Maßnahmen vorstellen:

Beratung bei sexuelle Übergriffen und Gewalt:

Beratung bei Rassismus und Diskri­mi­nierung:

Diese Liste wird fortlaufend ergänzt. Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie Anmer­kungen, Ergän­zungen oder Unter­stüt­zungs­bedarf haben: info@​kopa-​berlin.​de

Barrierefrei?:Ja