Eine Veranstaltung vom Pflegenetzwerk Deutschland
Um in Deutschland als Pflegefachperson arbeiten zu können, brauchen im Ausland ausgebildete Pflegefachpersonen die fachliche Berufsanerkennung. Wenn Anerkennung, Sprachtraining sowie Willkommens- und Teamkultur Hand in Hand gehen, kann eine langfristige Perspektive für alle Beteiligten entstehen. Das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Modellprojekt INGA Pflege zeigt genau das beispielhaft auf. Bereits seit 2022 hat das Uniklinikum Hamburg-Eppendorf den von der Forschungs- und Transferstelle „Gesellschaftliche Integration und Migration (GIM)“ an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) des Saarlands entwickelte Anpassungslehrgang INGA Pflege erprobt, nun ist das UKE einer von fünf Pilotstandorten zur Umsetzung von INGA Pflege in der Version 3.0 – auch hier steht die Verzahnung von Sprachlernen und fachlicher Anerkennung im Fokus. Nachdem zunächst Pflegefachpersonen aus den Philippinen in Hamburg den Lehrgang durchlaufen haben, kann mit dem weiterentwickelten Konzept nun der Zugang für international ausgebildete Pflegefachpersonen aus weiteren Ländern, wie z.B. Brasilien, Türkei und Indien, ermöglicht werden. Im Praxisdialog am 3. Februar 2026 um 16 Uhr berichtet Projektleiterin Helei Brunner von der UKE-Akademie für Bildung und Karriere von ihren Erfahrungen im INGA Pflege-Modellprojekt, und inwiefern die Gestaltung von wertschätzenden Anerkennungsprozessen zur Integration von internationalen Fachkräften beitragen kann.
Weitere Informationen und Anmeldung auf der Webseite vom Pflegenetzwerk Deutschland: https://pflegenetzwerk-deutschland.de/austauschen/praxisdialoge/inga-pflege-30-praxiseinblicke-im-anerkennungsprozess-von-international-ausgebildeten-pflegefachpersonen-in-hamburg